Zum ewigen Frieden
Immanuel Kant (1795)
Kant wendet seine Moralphilosophie auf die Politik an, um sich der Frage zu nähern, wie dauerhafter Frieden zwischen den Nationen möglich sein kann. Die Vernunft müsste als nicht-interessenbasierte Handlungsmaxime über allem stehen. Kant sieht im Frieden keinen natürlichen Zustand des Menschengeschlechts, folglich muss er immer wieder neu angestrebt und erhalten werden. Ein globales Interesse, welchem alle anderen Interessen nachzustehen haben. Gröls-Verlag (Edition Werke der Weltliteratur)
Erwähnungen (1)
„Kant hat gesagt, das Schlimme an den Kriegen ist... dass sie mehr böse Menschen schaffen, als sie deren hinwecken.“
Precht zitiert Kant als Mahnung über den Afghanistan-Einsatz. Das Zitat wird später in der Episode (00:44:37) nochmals aufgegriffen.
Ähnliche Medien
Zum ewigen Frieden. Ein philosophischer Entwurf
Immanuel Kant · 1795
Kants kleine, 1795 veröffentlichte Schrift ist eines der einflussreichsten philosophischen Werke aller Zeiten. Mitten im Krieg Preußens gegen das revolutionäre Frankreich machte Kant in Form eines Friedensvertrages Vorschläge, wie Völker friedlich miteinander leben könnten – durch republikanische Verfassungen, ein Völkerrecht und einen Völkerbund.
🛒 Amazon *Kritik der praktischen Vernunft
Immanuel Kant · 1788
Kants zweites großes Hauptwerk von 1788 untersucht die Grundlagen moralischen Handelns. Er entwickelt den kategorischen Imperativ als oberstes Prinzip der Sittlichkeit und zeigt, dass Moral auf reiner Vernunft gründet – unabhängig von Neigungen und Erfahrung. Ein Schlüsselwerk der Ethik.
🛒 Amazon *