Kritik der praktischen Vernunft
Immanuel Kant (1788)
Kants zweites großes Hauptwerk von 1788 untersucht die Grundlagen moralischen Handelns. Er entwickelt den kategorischen Imperativ als oberstes Prinzip der Sittlichkeit und zeigt, dass Moral auf reiner Vernunft gründet – unabhängig von Neigungen und Erfahrung. Ein Schlüsselwerk der Ethik.
Erwähnungen (1)
„Anders als zu Kanzzeiten glauben wir ja nicht mehr, dass es einen universellen Gerichtshof geben könnte, der über alle Menschen urteilt und der auch noch ganz tief in uns selbst angelegt ist.“
Precht verweist implizit auf Kants Idee des moralischen Gesetzes in uns ('der bestirnte Himmel über mir und das moralische Gesetz in mir').
Ähnliche Medien
Zum ewigen Frieden. Ein philosophischer Entwurf
Immanuel Kant · 1795
Kants kleine, 1795 veröffentlichte Schrift ist eines der einflussreichsten philosophischen Werke aller Zeiten. Mitten im Krieg Preußens gegen das revolutionäre Frankreich machte Kant in Form eines Friedensvertrages Vorschläge, wie Völker friedlich miteinander leben könnten – durch republikanische Verfassungen, ein Völkerrecht und einen Völkerbund.
🛒 Amazon *
Zum ewigen Frieden
Immanuel Kant · 1795
Kant wendet seine Moralphilosophie auf die Politik an, um sich der Frage zu nähern, wie dauerhafter Frieden zwischen den Nationen möglich sein kann. Die Vernunft müsste als nicht-interessenbasierte Handlungsmaxime über allem stehen. Kant sieht im Frieden keinen natürlichen Zustand des Menschengeschlechts, folglich muss er immer wieder neu angestrebt und erhalten werden. Ein globales Interesse, welchem alle anderen Interessen nachzustehen haben. Gröls-Verlag (Edition Werke der Weltliteratur)
🛒 Amazon *