Bullshit Jobs
David Graeber (2018)
Ein Bullshit-Job ist eine Beschäftigungsform, die so völlig sinnlos, unnötig oder schädlich ist, dass selbst der Arbeitnehmer ihre Existenz nicht rechtfertigen kann. Es geht also gerade nicht um Jobs, die niemand machen will, sondern um solche, die eigentlich niemand braucht. Im Jahr 1930 prophezeite der britische Ökonom John Maynard Keynes, dass durch den technischen Fortschritt heute niemand mehr als 15 Stunden pro Woche arbeiten müsse.
Erwähnungen (2)
„Der Ethnologe David Graeber hat da mal so ein Buch drüber geschrieben, sehr interessantes. Wenn man das Gefühl hat, mein Job bringt eigentlich keinem was.“
Weisbrod bringt Graebers Bullshit-Jobs-Konzept ein, um zu erklären, warum der Arztberuf als Gegenteil eines Bullshit-Jobs so fasziniert.
„Und er hat danach dieses Buch eben Bullshit Jobs gemacht, indem er die These aufstellt, es gab ja früher so im 19. Jahrhundert hat man gedacht, Fortschritt macht irgendwie arbeitslos.“
Precht stellt Graebers These vor, dass rund ein Drittel aller Jobs Bullshit Jobs seien – sinnlose Tätigkeiten, die nur erfunden wurden, um die Illusion von Vollbeschäftigung aufrechtzuerhalten. Er kannte Graeber persönlich und zeigt dessen signiertes Buch 'Schulden'.
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Ein Bullshit-Job ist eine Beschäftigungsform, die so völlig sinnlos, unnötig oder schädlich ist, dass selbst der Arbeitnehmer ihre Existenz nicht rechtfertigen kann. Es geht also gerade nicht um Jobs, die niemand machen will, sondern um solche, die eigentlich niemand braucht. Im Jahr 1930 prophezeite der britische Ökonom John Maynard Keynes, dass durch den technischen Fortschritt heute niemand mehr als 15 Stunden pro Woche arbeiten müsse. Die Gegenwart sieht anders aus: Immer mehr überflüssige J
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