Episoden
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Ich war noch niemals bei Tinder
Jan Böhmermann & Olli Schulz
Allen gehört jetzt alles
Sabine Rückert & Johanna Haberer
Sabine und Johanna besprechen die Apostelgeschichte: die Gütergemeinschaft der Urgemeinde, die drastische Geschichte von Hananias und Saphira, die für ihre Unehrlichkeit mit dem Tod bestraft werden, und die Gefangennahme und wundersame Befreiung der Apostel. Johanna stellt ihr neues Reclam-Büchlein '100 Seiten die Bibel' vor. Sabine zitiert Brecht.
Thomas Ostermeier, was soll das Theater?
Christoph Amend, Jochen Wegner & Gäste & Thomas Ostermeier
Thomas Ostermeier, Intendant der Schaubühne und weltweit einflussreichster deutscher Theatermacher, spricht über seine Shakespeare-Inszenierungen, die Zusammenarbeit mit Cate Blanchett und Lars Eidinger, sein Verhältnis zu Frank Kastorf und der Volksbühne, den Dokumentarfilm Hamlet in Palestine und seine Begegnung mit Didier Eribons Werk.
Hipster gegen Nerds, Wokeness gegen Deutschrap
Nina Pauer, Ijoma Mangold, Lars Weisbrod
Lars Weisbrod und Ijoma Mangold blicken anlässlich einer ZEIT-Sonderausgabe auf die kulturellen Entwicklungen der ersten 25 Jahre des 21. Jahrhunderts zurück. Sie strukturieren die Dekaden in Gegensatzpaare: neue Bürgerlichkeit vs. Trash-TV, Hipster vs. Nerds, Wokeness vs. Deutschrap. Dabei diskutieren sie Phänomene wie die Dime-Square-Scene, die Rückkehr des Katholizismus in die rechte Kulturszene und Daniel Stelters Podcast.
Berliner und anderes Liebeslieben
Adam Soboczynski, Iris Radisch, Maja Beckers, Alexander Cammann
In der Belletristik-Ausgabe besprechen Adam Soboczynski und Iris Radisch zwei Neuerscheinungen: Anna-Katharina Fröhlichs autobiografischen Roman 'Roberto und ich' über ihre Liebesbeziehung zum italienischen Verleger Roberto Calasso sowie Sebastian Hafners erstmals veröffentlichten Roman 'Abschied' aus den 1930er Jahren über einen Liebesabschied in Paris. Als Klassiker diskutieren sie Erich Kästners 'Fabian' und seinen moralischen Blick auf das Berlin der 20er Jahre. In der Rubrik 'Der erste Satz' wird Nell Zinks Berlin-Satire 'Sister Europe' vorgestellt.
Das Pfingstwunder
Sabine Rückert & Johanna Haberer
Sabine und Johanna besprechen die Himmelfahrt Jesu und das Pfingstwunder aus der Apostelgeschichte. Sabine liest aus einem gemeinsam verfassten ZEIT-Text 'Woher kommt der Mut?' über mutige Widerständige von David bis zum Tankman. Sie erklären das Pfingstereignis als Umkehrung des Turmbaus zu Babel. Zudem wird der historische Kontext des Tiananmen-Massakers und die Identität des Tankman diskutiert.
Zwischen toxischer Männlichkeit und Menschlichkeit
Nina Pauer, Ijoma Mangold, Lars Weisbrod
Nina Pauer und Ijoma Mangold diskutieren toxische Männlichkeit, Cybermobbing und die Netflix-Serie 'Adolescence'. Ausgehend von einem Anti-Mobbing-Webinar an der Schule entfalten sie die Themen Smartphone-Nutzung bei Kindern, die Manosphäre um Andrew Tate, das Patriarchat und die Frage, wie eine neue, gesunde Männlichkeit aussehen könnte. Die Serie Adolescence dient als zentraler Referenzpunkt für die Diskussion.
Wohnst du noch, oder liest du schon?
Adam Soboczynski, Iris Radisch, Maja Beckers, Alexander Cammann
In der Sachbuchausgabe besprechen Maja Beckers und Alexander Cammann zwei aktuelle Neuerscheinungen: Karolina Zulejs bahnbrechendes Buch über Kleidung aus NS-Lagern sowie David Grahams Analyse des Project 2025 der Trump-Regierung. Als Klassiker empfehlen sie Horst Fuhrmanns Papstgeschichte, die angesichts des jüngsten Papstwechsels neue Aktualität gewinnt. Zuvor stellen sie Doris Dörries neues Buch über das Wohnen vor.
Die Apokryphen – War Jesus ganz anders
Sabine Rückert & Johanna Haberer
Sabine und Johanna tauchen ein in die apokryphen Evangelien, die nicht in den biblischen Kanon aufgenommen wurden. Sie besprechen das Thomas-Kindheitsevangelium mit seinen verstörenden Geschichten über den jungen Jesus als gefährliches Problemkind. Dann widmen sie sich dem Thomas-Evangelium mit seinen 114 Logien (Sprüchen Jesu) und der Gnosis. Sabine liest aus einem Spiegel-Artikel von 1960 über die Entdeckung des Thomas-Evangeliums bei Nag Hammadi.
Der Vatikan ist das neue Hogwarts
Nina Pauer, Ijoma Mangold, Lars Weisbrod
Nina Pauer und Lars Weisbrod sprechen über den Film 'Konklave' von Edward Berger und die Faszination für katholische Rituale in der Gegenwart. Sie diskutieren die politischen Dimensionen des Konklaves, den Gegensatz zwischen liberalem und konservativem Katholizismus sowie die Parallelen zu aktuellen politischen Entwicklungen um Trump, J.D. Vance und die Sehnsucht nach Ritualen in einer säkularen Gesellschaft.